Anregungen

1000 Teile in einem Monat

Los lassen, frei werden, glücklich sein! Darum gehts hier. Denn dieser ganze Konsumwahn geht manchmal ganz schön nach hinten los, wenn die Wohnung überquillt voller Dinge die so gar nicht nötig sind und die nur einstauben und nicht verwendet werden. In einem Monat gibt es eine spannende Veranstaltung zum Thema Wirtschaft ohne Wachstum! Warum das nötig ist und wie es funktioneren kann. Das nehme ich zum Anlass mich einer Challenge zu stellen.
Der Plan ist es, in einem Monat 1000 Dinge los zu werden, die ich hinterher kaum vermisse. Klingt schwierig? Mal schaun, vielleicht ist es das gar nicht...

Hierzu einfach ein paar Gedanken. 
Gerade beginnt der Frühling, der Schrank wird umsortiert und ich habe wieder festgestellt wie viele Dinge wir eigentlich haben, aber ob Sie uns glücklich machen? Ich befreie mich einfach von einigen Sachen und schaut wie es sich anfühlt!

Der Kleiderschrank

Schicke Garderobe – Kleidung – Kleider – Hemden – wie viele davon sind nötig wenn ich doch nur im Jahr 5 mal so etwas anziehe? Ausgenommen die Berufsbekleidung. Aber ehrlich kann da nicht was weg? 
Und bevor gleich die Frage auftaucht wohin damit, erstmal in drei Kategorien aufteilen. Eine für „Wegwerfen“, eine „Verschenken“ und eine „Verkaufen“ – da kommen bestimmt noch mehr Verwendungsoptionen hinzu mit der Zeit. Für den Anfang reichen die drei aber erstmal.
Ist der Kleiderschrank erstmal geschafft gibt es bestimmt auch noch eine Kiste mit Saisonkleidung (Badesachen, Wintersachen…) die kommt als nächstes dran. Dann zu den Schuhen, da finden sich vielleicht auch ein oder zwei die weg können.
So einige Teile sind nun geschafft, wenn Du mitmacht bist Du auch schon etwas leichter. Ich bin noch unsicher bei 3 Teilen, wie wärs, die werden heute direkt angezogen und getestet. Bei mir hat manches nur 2 Stunden gedauert – kann weg, wirklich ist doch etwas zu eng, zu weit zu ähhh steht mir nicht mehr, war mal jung 😉
Wenn Du das geschafft habt, schaut Dir die Accosories noch durch und von ungeliebter Wintermütze oder brauche ich so viele Schals und Tücher? Findet sich hier auch noch das ein oder andere Teil, versteckt sich nicht irgendwo ein Gürtel der gar nicht mehr passt – weg damit. 
Wie viele Teile hast Du? Nur mit Kleidung, Schuhe, Accessoires – verrrückt oder?

Nächstes Zimmer: Bad

So und da es so gut geklappt hat und geht es weiter ins Bad. Wie viele Cremedosen, Schminkteile, Haarsachen und Co brauche ich eigentlich?
Um das raus zu finden frage ich mich: Wann habe ich das zuletzt benutzt? Du weißt es nicht? Fällt Dir ein Anlaß ein wo Du es zwingend brauchst oder benutzen würdest? Dann weg damit…
Und vielleicht auch gleich mal alles anschauen, ranzige Cremes oder Dinge die einen unangenehmen Geruch aufweisen können ebenfalls direkt in die Tonne. Wirklich es ist nicht schade darum, sondern besser für Deine Haut und Umwelt. OK überleg noch kurz ob Du die Dose upcyclen kannst oder jemand was mit anfangen kann aber grundsätzlich wirst Du auch hier erstaunt sein wie viele Dinge weg können. Und nein halte die nicht unbedingt an das Mindesthaltbarkeitsdatum von Schminke und Co – verlasse Dich auf Dein Gefühl und nutze Deine 5 Sinne …ein fester Kajal mag abgelaufen sein funktioniert aber auch nach 10 Jahre noch super, eine Creme allerdings könnte bereits voller Bakterien und Viren sein? 
Schau den Rest Deines Badezimmer auch gleich an, fliegt da vielleicht viel zu viel rum, es ist ein Badezimmer in dem man relativ viel Zeit verbringt also schau lieber das weniger mehr ist und es gemütlich und praktisch ist. Es braucht keine zig Deko und Staubartikel und keine 3 Haarsprays, eines was Du nutzt reicht völlig oder muss man das überhaupt nutzen? Gut wieder einiges geschafft, das ungeliebte und farblich unpassende Handtuch – kann auch weg denn jetzt sieht der „nutze ich dauernd“-Stapel doch gleich viel ordentlicher aus.
Na wie viele Teile hast Du schon und das nur von Schlafzimmer und Badezimmer …
Bist Du motiviert, magst Du noch weiter machen? Wie voll sind die Kisten für Müll, verkaufen und verschenken? Ich hoffe mind. halb voll und das gerade mal von 2 Räumen. 

Lebensmittel durchsehen, nebenher putzen

Als nächstes kommt die Küche dran, fangen wir bei Lebensmittel an und wahrscheinlich auch gleich dabei die Schränke mal aus zu wischen das passt doch gut zu dieser Aufgabe also alles raus, und auswischen und wieder rein oder doch nicht, abgelaufen, dann überlege gut kann ich das wirklich nicht mehr selbst Essen? Anregungen gibts unter www.zugutfürdietonne.de und dann gibts noch 2 Kategorien ich will es wirklich nicht mehr für mich und meine Familie dann kann das Lebensmittel über Foodsharing weiter gegeben werden. Ich bin nicht online unterwegs, kein Problem Lebensmittel lassen sich auch direkt in der Welt verschenken, beim Nachbarn oder hier bei uns im Luftschloss im Regal, im Freiraum, im Cairo, im Denkler Cafe ….ich kenne nicht alle Ort, aber wenn Du Dich etwas umschaust wirst Du da viele Optionen finden! Zurück zum Thema. Lebensmittel weg, hast Du mal gezählt? 
Auch hier hast Du einiges was wirklich nicht deinen Haushalt belasten muss, oder Du hast Dir ein zu gut für die Tonne Rezept kreiert Wahnsinn erst musst es 2 jahre Deinen Schrank voll stopfen bevor Du Dir Gedanken drüber gemacht hast. So auch hier hast Du schon ein ganzes Stück geschafft, vielleicht sogar noch was gutes getan mit einem Lebensmittel, welches nicht in der Tonne landen muss, sondern von jemand der etwas erfahrener ist oder mutiger war wie Du – einfach gegessen wurde. 
Wie wäre es mit einem ausgedienten Waldspaziergang um Deine Gedanken frei zu bekommen, damit Du weiter machen kannst. Dabei siehst Du dann auch all die schöne Natur die hoffentlich auch in einigen Jahrhunderten noch genauso schön den Frühling feiert wie jetzt gerade!
Schön  das Du noch dabei bist – vergessen wir nicht 1000 Teile in einem Monat – Challenge!

Dran bleiben und mitschreiben

Damit ich nicht die Übersicht verliere habe ich angefangen eine Strichliste zu machen. Da kommt je Teil einer Kategorie ein Stich hin und ich gehe zum nächsten Teil über. 🙂
Ganz toll das Du Dir bis hier her auch Gedanken darüber gemacht hast wohin mit den Sachen auch, wenn wir das ja diesmal nicht vertiefen wollten aber auf alle Fälle ein Anfang denn wir wollen dahin kommen mit weniger Dingen glücklicher zu sein und vielleicht auch ein bisschen mutiger. 
Nach dem Waldspaziergang hoffe ich sehr auf das Du richtig motiviert bist denn in der Küche schlummern so unheimlich viele Kästchen, Schubladen und Kleinteile, das braucht noch ein bisschen. Bisher sind nur die Lebensmittel geschafft – gut – weiter so …
FreierOhneVielZeug
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2 Gedanken zu „1000 Teile in einem Monat“

  1. Tut mir leid, aber die Kunst besteht nicht im Sachen weg schmeißen, sondern darin, sich keine neuen Sachen anzuschaffen, so lange man noch Dinge hat die funktionieren.
    Wenn man erst mal Platz geschaffen hat ist der Schritt zum Konsum viel einfacher.
    Für mich besteht die große Herausforderung darin, jemanden zu finden, der die Dinge, die ich nicht mehr nutze, noch brauchen könnte. -> ebay Kleinanzeigen.
    Ja, das macht Arbeit, aber schohnt Ressourcen.
    Wie gesagt, Dinge einfach weg zu schmeißen ist nicht der nachhaltigste Weg.

    1. Hallo! Ja definitiv, Dinge die noch gut funktionieren sollte man echt nicht wegwerfen. Dazu gibt es das Luftschloss, und wie in dem Blog-Beitrag ja auch beschrieben soooo viele Möglichkeiten die Dinge anders unter zu bringen. ❤ Finds klasse dass Du das auch so machst 😀
      Es tut auch wirklich gut, wenn man weniger Dinge hat, die einen belasten, wie war das nochmal…. was bringen einem Dinge die man hat, die viel Platz einnehmen, Resourcen gekostet haben, und dafür nur minimalen Nutzen stiften? Daher kann ich nur nochmal sagen, raus mit dem Zeug! Es gibt so viele Möglichkeiten, damit die Dinge die man selbst nicht mehr braucht viel länger und besser in Benutzung sind, als wenn sie auf dem Dachboden einstauben.
      Hast Du vielleicht Lust mit mir einen Blog-Beitrag zum Thema "keine neuen Sachen anschaffen" zu machen?
      LG

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