Fahrrad Licht geht nicht, was tun?

18. Oktober 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Wie mache ich mein Fahrrad fit für den Winter? Wie aufwändig ist die Reperatur vom Licht? Und welche Stromerzeugung ist beim Fahrrad am Besten für Nässe geeignet?

Diese Fragen habe ich einem Fahrradschrauber gestellt. Wenn die Tage kürzer werden, und die Straßen nässer, ist es wieder wichtig sich gut um sein Fahrrad zu kümmern.
Hier die Fragen – und Antworten!

Welche Winterforbereitungen triffst Du für Dich Fahrrad?
Auf jeden Fall das Licht kontrollieren und den ein oder anderen fehlenden Reflektor ergänzen. Ansonsten nochmal die Bremsen nachstellen und die Kette ölen. Dann ist man schon ziemlich auf der sicheren Seite.

Woher kommt bei Deinem Licht der Strom, warum?
Habe einen klassischen Seitenläuferdynamo. Der war bereits am Rad als ich es von meinem Vater übernommen habe und ist tatsächlich eines der wenigen Modelle, das auch bei Regen und Schnee nicht durchrutscht. Ansonsten geht eigentlich nichts über einen Nabendynamo. Man braucht zwar ein neues Vorderrad und eventuell eine neue Vorderlampe, dafür hat man aber Ruhe bei schlechtem Wetter. …und heller ist es oft auch noch.

Wie aufwändig ist es, beim Fahrrad das Licht wieder zum Laufen zu bekommen?
Es gibt viele Fehlerquellen, die immer wieder auftauchen. Abgerissene/gebrochene Kabel oder ein falsch eingestellter und dann durchrutschender Dynamo. Wenn man diese häufig auftretenden Möglichkeiten systematisch durchcheckt sind die meisten Fahrradlichter einigermaßen schnell und günstig repariert. Das gilt besonders für Räder mit Nabendynamo. Das Vorgehen „mein Licht geht nicht, deshalb kauf ich mir ein Batterielicht“ (…das dann auch nach kurzer Zeit leer oder kaputt ist) Kann ich also eher nicht so nachvollziehen. 🙂 Man darf aber auch nicht verheimlichen, dass der Teufel manchmal im Detail steckt und man trotz stundenlanger Suche kein zufriedenstellendes Ergebnis bekommt. Da hilft dann manchmal nur noch Kabel neu verlegen und neue Lampen kaufen.

Mit der Haftung zu bekommen, woran erkenn ich das?
Generell hat die Profiltiefe beim Fahrrad nicht ganz die Bedeutung wie beim Auto. Entscheidender ist bei schlechtem Wetter, dass man etwas breitere Reifen aufzieht und beim Fahren auf rutschige Stellen (Bordsteine, Laub, StraBaschienen) achtet. Mit eher niedrig-normalem Reifendruck zu fahren erhöht auch die Bodenhaftung, kostet aber mehr Energie. Austauschen würde ich den Reifen spätestens wenn das Gewebe gerissen ist (Auswölbungen im Mantel) oder die unteren (andersfarbigen) Gummischichten zu sehen sind. Für den Winter mit Schnee und Eis gibt es dann Spikereifen. Damit habe ich persönlich aber auch noch keine Erfahrung.

Jeden Donnerstag von 17-19Uhr ist bei uns Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt. Das heißt, es sind einige fähige Fahrradschrauber da, die auch gutes Werkzeug und das eine oder andere Ersatzteil parat haben. Und sie warten darauf, dass DU vorbei kommst, um Dein Fahrrad wieder fit zu machen. Egal ob ein platter Reifen oder eine verstellte Gangschaltung, unsere Schrauber haben DEN Plan und helfen Dir bestimmt wieder aufs Rad. 🙂

 

 

 

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