Neuigkeiten

Neueröffung!

Nachdem das Luftschloss eine Woche geschlossen war, jeden Tag kreativ und handwerklich gearbeitet wurde und viele Hände ausdauernd sortiert, gebohrt und gemalt haben – eröffnen wir am Montag 17.09, 17 Uhr neu. Der Laden ist endlich größer und geräumiger geworden.

Das Luftschloss ist jetzt barrierefrei, hat eine Umkleidekabine…

…einen Lesesessel…

…eine neue Sitzecke…

…und vorallem viel mehr Platz!

Schaus dir doch die Woche mal an. Wir freuen uns wenn du vorbei kommst, schöne Sachen die du anderen Menschen anonym schenken möchtest mitbringst oder beim stöbern etwas schönes findest. Und in der neuen, größeren Sitzecke kannst du mit uns Tee trinken oder dich darüber informieren wie du uns helfen kannst.

Außerdem ist das Luftschloss nächste Woche wieder „on Tour“. Nachdem wir letztes Wochenende ein schönes STRAMU mit einem Infostand erlebt haben, sind wir kommendes auf dem Wagenplatzfestival zu finden. Dort findet ein Umsonstflohmarkt statt, zu dem jeder kommen kann, mit seinen kostbaren Kostenlosigkeiten. Dieses Mal hat sogar trotzdem der Laden geöffnet!

Advertisements
Neuigkeiten

Ja, wir wollen: Wie wir einmal einen Verein gegründet haben

Nach wochenlangen Vorbereitungen war es auf dem Orga-Treffen am 11.09.2012 endlich soweit: wir haben den Verein Luftschloss e.V. gegründet! Vorangegangen waren angeregte Diskussionen, die Vereinssatzung betreffend – ab wann sind wir beschlussfähig? Gemeinnütziger oder mildtätiger Verein? Wie viele Vorstände brauchen wir?

Mitten in den Baustellen des Ladenumbaus und zwischen aufzubauenden und einzuräumenden Möbeln haben wir unser kleines Projekt endgültig „offiziell“ gemacht. Als Verein können wir tolle Dinge tun wie Vereinskonten eröffnen und Mitgliederversammlungen abhalten. Vorallem muss jetzt nicht mehr eine einzelne Person Verantwortung und Risiko bei Vertragsunterzeichnungen (z.B. Mietvertrag) tragen.

Wir lassen das Schloss fliegen!
Wir lassen das Schloss fliegen!

Die Gründungssitzung

Unter der Führung von Versammlungsleiterin Marce (einstimmig gewählt) und unter Verwendung eines Gründungsprotokollmusters gingen wir Schritt für Schritt vor. Zunächst musste natürlich die Gründung des Vereins beschlossen werden, was einstimmig angenommen wurde.

Dann kam der spannende Teil: die Klärung der Vorstandsfrage. Nominiert waren Lisa, Carina, Simone, Anna-Lena, Philipp und Max; nachdem jeder Nominierte ein Plädoyer mit den Pros und Contras der eigenen potentiellen Vorstandschaft vorgebracht hatte, war ziemlich schnell klar, dass Carina der beste erste Vorstand sein würde, den wir uns wünschen können. Sie ist mit viel Leidenschaft und Herzblut bei der Sache, nimmt sich Zeit und hat tolle Ideen. Folgerichtig wurde sie einstimmig zum ersten Vorstand gewählt, während Max mit sieben Stimmen zum Stellvertreter gewählt wurde.

Lisa hat sich bereit erklärt, unsere Finanzen zu verwalten und darf sich fürderhin mit dem Titel „Schatzmeisterin“ schmücken. Unterstützt wird sie in dieser Position von Annalena. Die „Schatzis“ werden überwacht, kontrolliert und beobachtet von den Revisoren Simone und Kathrin, die einmal im Jahr die Finanzen prüfen und den Schatzmeisterinnen ein Lob ob ihrer vorbildlichen Pflichterfüllung aussprechen werden.

Zur ersten Schriftführerin wurde einstimmig Marce gewählt. Sie wird vertreten von der gesamten Gruppe, so dass die Protokollarbeit nicht an einem allein hängen bleibt.

bei der Gründungssitzung I
bei der Gründungssitzung I

Wir waren alle ziemlich gerührt, dass das Projekt, das ziemlich klein angefangen hatte, nun mit vergrößertem Laden und bald als eingetragener Verein in relativ kurzer Zeit so viel Weg gutgemacht hat. Gefeiert wurde mit Sekt, Zwetschgendatschi und einer Perversion namens „Kalter Hund“, der alle albern und überdreht machte. Kann natürlich auch der Sekt gewesen sein, jedenfalls war es eine sehr schöne, konstruktive und produktive Gründungsversammlung. Wir alle freuen uns auf die Projekte, die wir nun, vereint, angehen können – zu allererst natürlich die Ladenvergrößerung und der Umbau.

Neueröffnung nach Umbau

Nächsten Montag ist es soweit – wie eröffnen wieder und sind schon ganz gespannt, wie unsere Gäste den neuen alten Laden aufnehmen. Hoffentlich schaut ihr zahlreich vorbei, staunt, freut euch und lasst uns im Idealfall eine Spende da; durch die Ladenvergrößerung sind natürlich auch unsere Mietkosten gestiegen, so dass wir mehr denn je auf eure Unterstützung angewiesen sind.

Autor: Simone Kapp

bei der Gründungssitzung II
bei der Gründungssitzung II
Neuigkeiten

Über Papier… was bleibt vom Papier-Samstag?

In Würzburg gibt es grob 70 000 Haushalte. Wöchentlich fallen pro Haushalt 500gr Werbung an. In Wochen mit Sonntagsanzeigenblatt mehr, in Wochen ohne weniger. Das macht 35000000gr oder umgerechnet 350 Tonnen Papier.

Wie häufig liest man diese Zeitung? Die Anzeigenblätter vom Sonntag, die Neuigkeiten vom Lieferdienst um die Ecke oder die unglaublichen Möglichkeiten welche man bei der Lottotippgemeinschaft XY hat?

Neulich in der Nähe der Peterskirche
Neulich in der Nähe der Peterskirche

Wenig davon wird wirklich gebraucht, und doch ist es billiger das ganze Papier zu benutzen, als auf andere Art Werbung zu machen. Auf den Punkt, das Werbung generell manipulierend ist, und zu unser Einkaufverhalten massiv beeinflusst soll nicht näher eingegangen werden. Es geht nur um die Papierverschwedung.

Was kann man tun gegen die Werbeflut?

  1. Auf dem Briefkasten einen Aufkleber anbringen „Keine Werbung, Anzeigenblätter oder
    kostenlose Wochenzeitschriften einwerfen!“
  2. In Robinsonliste eintragen.
  3. Beim Meldeamt der Weitergabe der eigenen Daten wiedersprechen.

Mit 1. äußert man die eindeutige Willenserklärung, dass man keine Werbung haben möchte. Landet dennoch Werbung im Briefkasten, handelt es sich nach dem UWG § 7 um eine „Unzumutbare Belästigungen“. Wehren kann man sich, indem man den sender der Werbung anschreibt, und auffordert diese Belästigung zu unterlassen. Kommt die Werbung weiterhin, kann man eine Unterlassungsklage anstrengen, und in dieser Beispielsweise vereinbaren, das pro dennoch eingeworfener Werbung eine Strafzahlung notwendig wird.

Mit 2. trägt man sich in eine Liste ein, mit der seriöse Werbeunternehmen ihre Adresslisten abgleichen. Alle die in der Robinsonliste stehen, drücken damit aus, dass sie keine Werbung erhalten wollen. Woher soll jemand die Adresse haben und schreiben wollen? Da gibt es vielfältige Möglichkeiten. Man hat bei einer Firma etwas bestellt, bei einem Gewinnspiel teilgenommen, oder die eigene Adresse wurde verkauft.

Mit 3. untersagt man den Verkauf von Adressen durch die Gemeinden. Ja, die Gemeinden verkaufen Datensätze ihrer Einwohner, wenn man dem nicht widerspricht. Als Beispiel die Stadt Ulm. 122 801 Einwohner. Dort wurden 2011 19.895 mal Auskunft erteilt, davon 4.000 mal an Privatpersonen und Unternehmen, zu je 9€ pro Datensatz. Dazu gehören Name, Adresse, Geburtsdatum. In den meisten Fällen erfährt derjenige, dessen Datensatz verkauft wurde nicht einmal was davon.
Deshalb gibt es auch den OptOutDay, am 20.September, bei dem Werbung für das Widersprechen gemacht wird.

Zum Schluss – es bedarf 12-24 Bäume um eine Tonne Papier herzustellen. Bei 350 Tonnen Papier sind das im besten Falle 4.200 Bäume in der Woche, 16.800 im Monat und 218.400 Bäume im Jahr.

Neuigkeiten

Für Spontane: Elektro im Luftschloss

Morgen, 8.9. ab 22 h gibt es eine kleine feine Feier im Warenlager des Umsonstladens!

Zu hören gibt es erlesenen Schätze der elektronischer Musik.

Kommt vorbei und tanzt mit uns!
Euer Warenlager

Neuigkeiten

Was denkt ihr über … Papier?

Am 08 September 2012 ist Papier unser Thema. Und da an dem Wochenende gerade Straßenmusikerfest ist, wird die Aktion auf dem Stramu stattfinden! Es handelt sich um eine der zweite-Samstag-Aktionen des Luftschlosses. Unser Luftschloss hat einen Informationsstand auf dem Stramu, am Untern Markt. Dort werden wir Samstags ab 11Uhr bis mindestens 19Uhr und Sonntags ab 13Uhr bis mindestens 19Uhr für euch da sein.

Dazu wird uns ein Gast von WELTbewusst die Papierstation vorstellen, um 14 Uhr, und um 15 Uhr. Außerdem wird es Informationen zu Werbeprospekten, Anzeigenblättern und Adressierter Werbung geben.

Wir werfen keine Bücher weg
Wir werfen keine Bücher weg

Direkt in der Nähe des Luftschlosses gibt es noch eine andere Würzburger Initiative, welche sich mit Papier auseinander setzt. Jedoch auf eine komplett andere Art – mit Klecks haben wir für das Stramu eine Kooperation. Dort wird Kunst geschaffen – mit „altem Papier“ in Form von Büchern!
Keine Sorge, dafür haben wir gewissenhaft unsere Bücherregale durchforstet, nach Büchern die schon lange bei uns stehen, als Ladenhüter. Beschädigte Bücher, hässliche Bücher, uninteressante Bücher werden bei uns nicht weggeworfen. 😉

Beim Info-Stand des Luftschlosses wird einiges verschenkt, wie üblich haben wir eine kleine Auswahl unseres Sortiments mit dabei. Daneben gibts noch zwei kleine Besonderheiten, durch den Papiertag. Was genau das ist, erfahrt ihr bei uns vor Ort.